Mit KI Briefmarken sortieren und digital sammeln?
Kennen Sie das? Briefmarken sammeln sich über Jahre an — eine Schachtel vom Großvater, halbfertige Alben und randvolle Schuhkartons. Irgendwann ist es so viel, dass man den Überblick verliert. Die Lösung kann eine digitale Sammlung sein — aber wie erfasst man ohne großen Aufwand Tausende Marken? Wir glauben, dass Ihnen dabei unsere digitale Sammlung und die damit verbundene KI-App von Znamky.cz, die wir gerade vorgestellt haben, erheblich helfen kann.
KI-Markenerkennung: Fotografieren Sie eine ganze Albumseite, und die digitale Sammlung übernimmt auf einen Schlag etwa 50 Marken. Sie funktioniert im Web und in der mobilen App — dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie.
Unser Ansatz: wir bauen auf eigene Daten und Fotos
An Apps zur Sammlungsverwaltung mangelt es nicht. Die meisten bauen auf einer generischen Referenzdatenbank auf — einer manuell gepflegten Liste von Positionen, in die Sie eine Katalognummer eintragen, und viel mehr können sie in der Regel nicht. Wir sind einen anderen Weg gegangen — wir bleiben nicht bei der einfachen Erfassung stehen, sondern bauen auf einer Datenbank der Positionen und ihrer Fotografien. Der Identifikation selbst helfen die Scans und Fotos, die über Jahre im Betrieb unseres Shops entstanden sind.
Genau auf diesen Fotografien haben wir unser eigenes Erkennungsmodell trainiert — mit tschechoslowakischen wie auch ausländischen Marken — und wir verbessern es laufend weiter, damit es mit der Zeit auch weitere Eigenschaften der Marken beherrscht. Zur Identifikation greift die KI auf Positionen zurück, die durch unseren Shop gegangen sind: aktuell knapp 30.000 verschiedene Marken, die sie auf Ihrem Foto wiederfinden kann.
Unser Werkzeug kann allen Sammlern helfen, nicht nur unseren Kunden und Philatelisten. Sie können die Sammlung kostenlos ausprobieren — auch für andere Sammelgebiete.
Schritt für Schritt in der mobilen App
1. Fotografieren Sie die ganze Seite, nicht nur einzelne Marken
Das ist der Kern der Sache. Sie fotografieren nicht Marke für Marke — legen Sie das Album oder Einsteckbuch ins Licht und nehmen Sie das ganze Blatt auf einmal auf.
Das Bild laden Sie direkt in der mobilen App hoch oder im Web unter Mein Konto / Sammlungen und Exponate.

2. KI-Erkennung starten und Ordner wählen
Öffnen Sie in der App Sammlung → KI-Erkennung und tippen Sie auf das Kamera-Symbol. Stellen Sie dann den Modus auf Mehrere Marken (KI) und wählen Sie den Ordner, in den die Marken gespeichert werden. Sie können direkt fotografieren oder ein Bild aus der Galerie wählen.

3. Die KI findet und schneidet jede Marke einzeln aus
In Sekunden erhalten Sie eine Liste der Fundstücke — im Beispiel hat die KI auf einer Seite 20 Marken erkannt. Zu jeder sehen Sie eine zugeschnittene Vorschau, eine geschätzte Erhaltung (** postfrisch, * mit Falz, # gestempelt) und die Erkennungssicherheit in Prozent. Was nicht passt, haken Sie ab; den Rest bestätigen Sie mit einer Schaltfläche. Es gibt auch Sammeländerungen, sodass Sie Land oder Periode für eine ganze Seite auf einmal setzen.

4. Die Sammlung ist fertig und lässt sich sofort leicht sortieren
Bestätigte Marken erscheinen in der Sammlung mit ihrem Bild. Zur Bestimmung von Land und Katalognummer klicken Sie auf eine Marke und wählen im geöffneten Fenster Mit KI identifizieren. Die KI zeigt Ihnen empfohlene Positionen aus dem Shop, und mit einem Klick übernehmen Sie deren Katalognummern und Einordnung zu Ihrer Marke.
Die Sammlung können Sie filtern, in Ordner ordnen, zwischen Kacheln und Liste wechseln und ihren Wert verfolgen. Ebenso können Sie Kauf-, Verkaufs- und Schätzpreis erfassen. Die obere Leiste zeigt, wie viel Ihres Kontingents verbraucht ist.

Der Wert Ihrer Sammlung — in Ihrer Hand
Die Werte der Positionen liegen ganz bei Ihnen. Zu jeder Marke können Sie Kaufpreis, Verkaufspreis und Ihre eigene Wertschätzung festhalten, und die Sammlungsstatistiken zählen sie laufend zusammen — Sie sehen also auf einen Blick, was Sie investiert haben und worauf Sie Ihre Sammlung taxieren. Nichts wird automatisch ausgefüllt, und eine von Ihnen eingetragene Zahl wird nie überschrieben. Für die Zukunft bereiten wir einen automatischen Wertvorschlag vor, der sich an den Preisen orientiert, zu denen dieselben Marken in unserem Shop tatsächlich verkauft werden.
Web und Mobil: eine Sammlung, zwei Bildschirme
Die Sammlung ist nicht „hier eine App und dort eine Website". Es sind ein Konto und eine Datenbank — was Sie am Handy fotografieren, ist sofort im Browser und umgekehrt. In der Praxis hat sich die Rollenteilung so eingespielt:
- Mobil ist für die Erfassung: Seiten scannen, Einzelstücke fotografieren, schnelle Kontrolle direkt am Album, digitale Lupe für Zähnung und Aufdrucke.
- Web ist für die Ordnung: Sammeländerungen am großen Bildschirm, Katalognummern ergänzen, Import aus Excel, Arbeit mit Ordnern, Statistiken und der Gesamtwert der Sammlung.


Neu: Fotos bearbeiten Sie direkt in der Liste — fahren Sie mit der Maus über ein Bild, um die Marke zuzuschneiden oder zu drehen; das bearbeitete Foto erscheint sofort auch in der App.


Was mit der fertigen Sammlung
- Ordner und Gruppen — teilen Sie die Sammlung nach Ländern, Perioden oder eigener Logik.
- Fehlliste — was Ihnen fehlt, speichern Sie, und das System achtet darauf, wann es ins Angebot kommt.
- Teilen und Online-Ausstellung — einen Ordner können Sie per Link zugänglich machen und in die interaktive Online-Ausstellung einbringen — oder mit anderen Sammlern teilen.
- Verkauf — bei Positionen lässt sich auch ein Verkaufspreis führen, sodass die Sammlung zugleich als Grundlage für ein Angebot dient.
Kostenlos oder Znamky+
Die Basisversion ist kostenlos mit Limits bei Positionen, Ordnern und KI-Erkennungen — zum Ausprobieren reichlich. Das Abo Znamky+ hebt die Limits auf und bringt auch im Shop Vorteile. Ihren aktuellen Verbrauch sehen Sie direkt über der Sammlung.
Unter der Haube: wie die Erkennung arbeitet und was die neue Version kann
Die Erkennung läuft in zwei Schritten. Zuerst findet ein Detektor die einzelnen Marken im Bild — Foto oder Scan — und schneidet sie aus; jeder Ausschnitt wird dann mit Positionen abgeglichen, die durch unseren Shop gegangen sind, und mit Land und Katalognummer vorbelegt. Detektor und Zuordnung sind unsere eigene, proprietäre KI-Technologie — unser eigenes Modell. Wir arbeiten laufend an neuen Versionen. Jüngste Neuerung ist das automatische Geraderichten verdrehter Fotos — eine leicht schiefe Aufnahme richtet die Sammlung vor der Erkennung selbst aus. So sahen die Tests beim Feintuning aus — links die alte, rechts die neue Version:



Ein Hinweis zu den Beispielen: So sieht das System die Seite. Die farbigen Rahmen mit Prozentwerten sind die berechnete Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Marke (oder eine andere Position) handelt — danach wählt das System aus, was aus dem Bild, ob Foto oder Scan, am Ende ausgeschnitten wird. In der App sehen Sie davon nichts: Sie sehen nur das Ergebnis, die fertig ausgeschnittenen Bilder der einzelnen Marken.
Aus den Tests folgen drei einfache Regeln für die besten Ergebnisse:
- Fotografieren Sie Marken auf dunklem Hintergrund. Schwarze Einsteckbuchseiten funktionieren am besten — die Marken heben sich klar ab.
- Die Marken dürfen sich nicht überlappen. Wie die Beispielseite zeigt, werden überlappende Stücke verschmolzen, nur unsicher erkannt oder ausgelassen.
- Gleichmäßiges Licht ohne Reflexe, senkrecht von oben. Eine leichte Drehung des Fotos richten wir automatisch gerade.
Und die Bestimmung der konkreten Marke? Bei eindeutigen Positionen — etwa Marken der ČSR II oder den ČSR-Ausgaben von 1929–1938 — arbeitet die Identifikation recht zuverlässig. Unsere Grenzen kennen wir aber: Bei feinen Nuancen wie den T.-G.-Masaryk-Marken (Pof. 190–207), Aufdrucktypen oder Spiraltypen stoßen wir an die Grenzen von Auflösung und Fotoqualität. Auch deshalb ist jeder Vorschlag eine Empfehlung zur Bestätigung, kein Urteil.
Woran wir noch arbeiten
Seien wir ehrlich: Die Erkennung ist nicht unfehlbar und wird es nie sein. Bei gängigen Ausgaben in guter Erhaltung schlägt sie sich sehr gut; bei schwer unterscheidbaren Typen, Aufdrucken und Farbtönen ist sie ein Vorschlag zur Bestätigung, kein Urteil — deshalb zeigt jede Marke einen Sicherheitswert und deshalb lässt sich alles überschreiben. Wir justieren Modell und Katalogabgleich laufend und erweitern auf weitere Sammelgebiete (Banknoten und mehr). Wenn die KI etwas falsch bestimmt, ist das für uns wertvolles Feedback — schreiben Sie uns.
Wie fangen Sie an?
Laden Sie die App bei Google Play herunter, melden Sie sich mit demselben Konto wie auf der Website an und fotografieren Sie die erste Albumseite. Mehr zu allen Funktionen im kompletten Guide zur mobilen App.
Häufige Fragen
Wie funktioniert die KI-Markenerkennung?
Sie fotografieren eine ganze Albumseite, die KI findet die einzelnen Marken im Bild, schneidet sie aus und schlägt zu jeder Katalognummer, Land und Erhaltung samt Sicherheitswert in Prozent vor. Die Vorschläge bestätigen oder ändern Sie, und die Marken werden in der Sammlung gespeichert.
Wie wird der Wert der Sammlung erfasst?
Kaufpreis, Verkaufspreis und die eigene Schätzung tragen Sie selbst ein; die Sammlungsstatistiken zählen sie zusammen. Ein automatischer Wertvorschlag nach Shop-Preisen ist in Vorbereitung.
Muss ich Kunde sein, um die Sammlung zu nutzen?
Nein. Digitale Sammlung und KI-Erkennung stehen jedem registrierten Nutzer offen; ein Kauf ist nicht Voraussetzung.
Funktioniert die Sammlung auch am Computer?
Ja. Mobile App und Web teilen ein Konto und eine Sammlung — das Handy eignet sich zum Scannen, das Web für Sammeländerungen und Statistiken.