Portokosten 2026: Was kostet eine Briefmarke für einen Brief?
Was kostet eine Briefmarke für einen Brief im Jahr 2026? Die kurze Antwort gleich vorweg: Einen gewöhnlichen Brief bis 50 g versenden Sie für 31 Kč (Marke B), als Prioritybrief für 36 Kč (Marke A), eine Postkarte oder einen Brief nach Europa für 48 Kč (Marke E) und außerhalb Europas für 54 Kč (Marke Z). Die Preise der Briefmarken haben sich 2026 nicht geändert — teurer wurden allerdings Einschreiben und Wertbrief. In diesem Artikel finden Sie eine komplette Übersicht, einen Vergleich mit achtzehn Ländern Europas sowie mit Übersee und eine Einschätzung, was das Porto im Jahr 2027 erwartet.
Markenpreise 2026 im Überblick
So sehen die Buchstabenmarken in unserem Angebot aus — mit einem Klick gelangen Sie zum jeweiligen Artikel. Die komplette Übersicht finden Sie im Bereich Briefmarken der Tschechischen Republik.
Was sich im Jahr 2026 geändert hat
Die Tschechische Post hat ihre Preisliste im Jahr 2026 gleich dreimal angepasst — im Januar, im April und im Juli. Von keiner dieser Änderungen waren die gewöhnlichen Briefmarken jedoch betroffen. Teurer wurden vor allem die Leistungen mit bestätigter Zustellung:
Die Preise für Einschreiben und Wertbrief gelten seit dem 1. April 2026. Seit Januar 2026 sind zudem SIPO-Zahlungen nicht mehr von der Mehrwertsteuer befreit, sodass 21 % hinzukommen.
Wie die Preise gestiegen sind: von der Gründung der Republik bis heute
Ein Blick in die Geschichte zeigt, warum es sich lohnt, Briefmarken im Voraus zu kaufen. Als die Tschechische Post im Jahr 1993 entstand, kostete der günstigste Brief 3 Kč. Heute sind es 31 Kč — mehr als das Zehnfache:
Der Wendepunkt kam im Jahr 2010, als die Tschechische Post die Buchstabenmarken ohne aufgedruckten Kronenwert einführte. Seitdem müssen bei einer Preiserhöhung keine neuen Nennwerte nachgedruckt werden — und die Besitzer alter Buchstabenmarken zahlen nichts nach.
Das Tempo nimmt allerdings zu. Während der Preis zwischen 1993 und 2008 von 3 auf 10 Kč stieg (also in fünfzehn Jahren), erfolgte der letzte Sprung von 19 auf 31 Kč in nur sieben Jahren. Allein in der Inflationsphase 2022–2023 hat die Post dreimal erhöht:
Hinter den Preiserhöhungen steht vor allem der Rückgang des klassischen Briefvolumens. Die Zahl der Briefsendungen sinkt um rund 15 % pro Jahr — die Fixkosten des Zustellnetzes bleiben jedoch bestehen, sodass die Post sie auf eine kleinere Zahl von Briefen umlegt. Ein Teufelskreis, mit dem Postbetreiber in ganz Europa zu kämpfen haben.
Was ein Brief anderswo in Europa kostet
Die Preissteigerungen betreffen nicht nur Tschechien — Postbetreiber in ganz Europa stehen vor demselben Problem: Die Briefmengen fallen, das Zustellnetz muss aber erhalten bleiben. Der folgende Vergleich zeigt den einfachen Inlandsbrief in achtzehn europäischen Ländern, umgerechnet zum Kurs der Tschechischen Nationalbank vom 18. August 2026. Zu jedem Land verlinken wir zugleich den entsprechenden Bereich in unserem Onlineshop.
Umrechnung zum Kurs der Tschechischen Nationalbank vom 18. 8. 2026 (1 € = 24,18 Kč; 1 zł = 5,60 Kč; 1 DKK = 3,23 Kč; 1 SEK = 2,19 Kč; 100 Ft = 6,64 Kč). Für Deutschland nennen wir den Standardbrief bis 20 g sowie den Kompaktbrief bis 50 g, der gewichtsmäßig mit der tschechischen Marke B vergleichbar ist. Das polnische Format S gilt bis 500 g. Die Ländernamen verlinken auf unser Angebot an Briefmarken des jeweiligen Landes.
Und wie sieht es in Übersee aus? USA, Brasilien und Argentinien
Unser Onlineshop hat auch Kunden außerhalb Europas, deshalb haben wir drei große Überseemärkte ergänzt. Bei ihnen ist es interessant, beide Tarife zugleich zu betrachten — was ein Brief im Inland kostet und was sein Versand nach Europa:
Umrechnung zum Kurs der Tschechischen Nationalbank vom 18. 8. 2026 (1 $ = 20,89 Kč; 1 R$ = 4,01 Kč). Den argentinischen Peso notiert die Tschechische Nationalbank nicht, die Umrechnung erfolgt orientierend zum Marktkurs und ändert sich wegen der Inflation rasch; Correo Argentino nennt in seiner Preisliste zudem kein Datum des Inkrafttretens.
- Eine amerikanische Postkarte nach Europa kostet so viel wie ein Brief. USPS hat einen einheitlichen Welttarif von 1,75 $ unabhängig vom Zielland, und für internationale Postkarten gibt es keinen günstigeren Tarif — anders als im Inland, wo sie 0,65 $ kostet. Für Postcrosser aus den USA bedeutet das den vollen Brieftarif für jede Karte.
- Brasilien hat einen Sozialtarif für einen Centavo. Neben dem regulären Tarif von 2,65 R$ gibt es die Carta Social für 0,01 R$ — der günstigste Posttarif in diesem ganzen Vergleich. Achten Sie auch auf die Einstufung: Das portugiesische Festland gehört wie Tschechien zur Gruppe 4, die Azoren und Madeira ordnet die brasilianische Post jedoch der teureren Gruppe 5 zu.
- Argentinien kennt keinen Brief bis 20 Gramm. Die niedrigste Inlandsstufe beginnt erst bei 100 g, der Vergleich mit Europa ist also nicht ganz eins zu eins. Eine internationale Sendung kostet dort zugleich das 2,6-Fache der Inlandssendung — und ein Einschreiben nach Europa sogar das Sechsfache.
Drei Trends, die die europäische Post verändern
1. Die Priority-Post verschwindet — oder wird zum Aufpreis
Die schnelle Zustellung ist nicht mehr Standard, sondern wird zur Premiumleistung. Frankreich hat den Prioritätsbrief bereits im Jahr 2023 abgeschafft, die gewöhnliche Sendung ist heute Lettre verte mit Zustellung innerhalb von drei Tagen. Italien hat die Priority-Post zum 1. Mai 2026 vollständig abgeschafft — das Haushaltsgesetz hat sie aus dem Universaldienst herausgenommen, und für die gewöhnliche Sendung gilt eine Norm von fünf Tagen. Niederlande hat zum 12. Juli 2026 den Standard von der Zustellung am zweiten Tag auf den dritten verschoben. Österreich geht einen anderen Weg: Der einfache Brief kostet 1 €, für die Zustellung schon am nächsten Tag zahlen Sie jedoch 0,90 € Aufpreis. Die Tschechische Post hat im April 2026 dasselbe getan — sie hat lediglich die Marke A als eigenständiges Produkt beibehalten.
2. Dänemark hat die Post schlicht abgeschafft
Das dramatischste Beispiel kam aus Skandinavien. Der dänische PostNord beförderte am 30. Dezember 2025 seinen letzten Brief und verließ nach 401 Jahren den Briefmarkt. Die Zustellung übernahm das private Unternehmen dao. Die dänischen PostNord-Marken sind nicht mehr frankaturgültig, nicht verbrauchte werden für begrenzte Zeit erstattet. Für Sammler ist das ein Meilenstein: Eine der ältesten Postverwaltungen Europas ist Geschichte — und ihre Marken sind schlagartig zu einem abgeschlossenen Sammelgebiet geworden.
3. Die Mengen fallen schneller, als die Preise steigen können
Hinter allem steht eine einzige Zahl. In Tschechien sinkt die Zahl der Briefsendungen um rund 15 % pro Jahr. Die französische La Poste stellte im Jahr 2005 siebzehn Milliarden Briefe zu, im Jahr 2025 waren es nur noch 5,6 Milliarden — und bis zum Jahr 2030 rechnet sie mit lediglich drei Milliarden. Der Österreichischen Post sind seit 2008 rund 60 % der Briefsendungen weggebrochen, und allein im Jahr 2025 kamen weitere 8 % Rückgang hinzu. Die Kosten des Zustellnetzes bleiben dabei bestehen und müssen auf eine immer kleinere Zahl von Sendungen umgelegt werden. Die Europäische Kommission bereitet deshalb für Ende 2026 eine neue Verordnung über Zustelldienste vor; in der Begründung schreibt sie offen, die bisherige Finanzierung des Universaldienstes sei „zunehmend untragbar“.
Wertbrief: Für Sammler hat sich im Jahr 2026 alles geändert
Der Wertbrief war für Philatelisten eine Selbstverständlichkeit — mit ihm wurden Briefmarken und Belege versichert gegen Verlust versandt. Seit 2026 ist das jedoch nicht mehr so einfach. Wenn Sie Briefmarken ins Ausland senden, ist dies der wichtigste Teil des Artikels.
Der zweite Haken: Bei Sammlerstücken schließt die Post die Haftung aus
Selbst wenn die Sendung durchginge, gibt es noch eine weitere Bestimmung. Bei der überwiegenden Mehrheit der Länder (Sie finden sie auf den Seiten von 159 der 223 Länder in den Auslandsbedingungen) heißt es: Enthält die Sendung „Gegenstände von kulturellem, künstlerischem oder Sammlerwert ohne Rücksicht auf ihr Alter und ihren Preis“, haftet das Unternehmen für den durch Verlust oder Beschädigung entstandenen Schaden nicht. Praktisch bedeutet das: Für die Wertangabe zahlen Sie zwar einen Aufpreis, bei einem Verlust der Briefmarken müssen Sie daraus aber nichts erhalten. Eine Ausnahme unter den geprüften Ländern ist Niederlande, wo diese Klausel fehlt.
Wohin der Wertbrief überhaupt geht
Von den rund 227 Ländern in der Übersicht der Tschechischen Post akzeptieren den Wertbrief nur 87 von ihnen — und die meisten großen Märkte fehlen darunter. Ein Wertbrief lässt sich nicht nach Deutschland, in die USA, nach Großbritannien, Spanien, in die Schweiz, nach Belgien, Norwegen, Ungarn, Kanada oder Australien senden. Umgekehrt funktioniert er zum Beispiel in diese Länder (in Klammern die höchstmögliche Wertangabe):
Die Obergrenze von 121.022 Kč entspricht dem Limit von 4.000 SZR nach dem Kurs der Sonderziehungsrechte für das Jahr 2026. Die vollständige Liste finden Sie in den Auslandsbedingungen der Tschechischen Post.
Was der Wertbrief kostet
Preise nach der seit dem 1. Juli 2026 gültigen Preisliste der Tschechischen Post. Zum Preis kommt ein Aufschlag für die Wertangabe hinzu: bei internationalen Sendungen 4 Kč für jede angefangenen 1.000 Kč, bei Inlandssendungen 6 Kč bis zu einem Wert von 5.000 Kč und 14 Kč bis 30.000 Kč. Im Inland lassen sich bis zu 1.000.000 Kč angeben. Achtung beim Einschreiben: Dafür haftet die Post nur bis 908 Kč, und zwar auch mit Rückschein.
Wie Sie Briefmarken also ins Ausland senden
Zusammengefasst als praktisches Vorgehen:
- Günstige Artikel — Standardbrief ins Ausland mit der Marke E ab 48 Kč. Ohne Sendungsverfolgung und ohne Haftung der Post, dafür am günstigsten.
- Mittlerer Wert — Wertpaket. Dort, wo der Wertbrief nicht möglich ist, ist es meist der einzige versicherte Weg. Achten Sie auf die Obergrenzen: nach Deutschland nur 12.102 Kč, in die Schweiz sogar nur 3.025 Kč, in die USA 104.320 Kč.
- Höherer Wert oder problematisches Zielland — nach Großbritannien, Belgien, Norwegen, Kanada und Israel bietet die Tschechische Post keine Leistung mit einer Versicherung über die Pauschale hinaus. Dort ist ein kommerzieller Transporteur angebracht.
- Innerhalb Tschechiens bleibt alles beim Alten: Wertbrief für 88 Kč mit einer Wertangabe bis zu einer Million Kronen.
Wann sich ein Kurierdienst lohnt
Bei teureren Sendungen oder in Länder, für die die Tschechische Post keine versicherte Leistung anbietet, lohnt sich ein kommerzieller Transporteur. Sammlerstücke unterliegen auch dort häufig einer Sonderregelung, prüfen Sie deshalb immer vorab die Versicherungsbedingungen — viele Transporteure schließen sie ebenso wie die Post aus der Grunddeckung aus.
- DHL Express, UPS, FedEx — die schnellste internationale Zustellung mit Sendungsverfolgung. Geeignet für wertvollere Sendungen, bei denen Zuverlässigkeit und eine klar definierte Haftung des Transporteurs entscheiden.
- Versandvergleichsportale wie Zaslat.cz oder ähnliche Aggregatoren vergleichen die Preise mehrerer Transporteure auf einmal. Bei einmaligen Sendungen ins Ausland sind sie oft günstiger als die direkte Bestellung beim Kurierdienst.
- Balíkovna und Abholstellen (Packeta, PPL ParcelShop, DPD) — die günstigere Variante für Sendungen innerhalb Tschechiens und in die Slowakei.
Was ist im Jahr 2027 zu erwarten?
Die Tschechische Post hat die Preisliste für das Jahr 2027 bislang nicht veröffentlicht und bis August 2026 keine Erhöhung der Briefmarkenpreise angekündigt. Anderswo in Europa liegen die Karten aber bereits auf dem Tisch — und diese Schritte deuten an, was auch uns erwartet.
Frankreich: Die Erhöhung ist bestätigt
La Poste hat eine Tariferhöhung angekündigt, und zwar um 6,73 % zum 1. Januar 2027. Die einfache Lettre verte verteuert sich von 1,52 € auf 1,67 € (+9,9 %), der Einschreibebrief von 6,11 € auf 6,47 € und der internationale Brief bis 20 g von 2,25 € auf 2,45 €. Umgerechnet zahlen die Franzosen für einen gewöhnlichen Brief also über 40 Kč — also ein Drittel mehr als wir.
Deutschland: Die Entscheidung fällt bis Jahresende
Der deutsche Standardbrief hält den Preis von 0,95 € seit Januar 2025, denn die von der Bundesnetzagentur festgelegte Regulierungsperiode läuft bis zum 31. Dezember 2026. Das neue Preisverfahren begann im Januar 2026, und die Entscheidung wird zum Jahresende erwartet. Die Deutsche Post fordert öffentlich eine „spürbare“ Erhöhung, ein konkreter Betrag ist jedoch nicht angekündigt — die in den Medien kursierenden Zahlen sind Spekulation. Sicher ist bislang nur, dass die Deutsche Post zum 1. Januar 2027 die Sendungsformate ändert.
Und was ist mit der Tschechischen Post?
Konkrete Angaben liegen nicht vor, aus der bisherigen Entwicklung lässt sich die Richtung jedoch abschätzen:
- Eine Verteuerung der Briefmarken ist wahrscheinlich. Die letzte Anpassung erfolgte im Februar 2025, und die vorherigen Abstände lagen bei rund anderthalb Jahren. Vom Zyklus her ist das Jahr 2027 also an der Reihe.
- Die Auslandstarife werden schneller steigen als die Inlandstarife. Die Preise der Marken E und Z werden auch von den Abrechnungen zwischen den Postverwaltungen beeinflusst, die nach Wechselkurs und Inflation umgerechnet werden. Wenn Frankreich oder Deutschland erhöht, macht sich das auch bei uns bemerkbar.
- Die Zustellung wird weiter langsamer werden. Der europäische Trend ist eindeutig: günstige Leistung = langsame Leistung. Die Priority-Post wird zum Premium-Aufpreis.
- Eine europäische Regulierung steht bevor. Die neue Verordnung der Kommission kann den Umfang des Universaldienstes verändern — also das, was die Post überhaupt zustellen muss.
Wo Sie Briefmarken kaufen
Aktuelle Briefmarken der Tschechischen Post finden Sie in unserem Angebot an Briefmarken der Tschechischen Republik — außer den Buchstabenwerten A, B, E und Z gibt es dort auch alle übrigen Nennwerte und komplette Ausgaben seit 1993.
Für einen größeren Einkauf empfehlen wir Markenheftchen: In einem Heftchen befinden sich mehrere Marken desselben Werts, sodass sie günstiger kommen als Einzelstücke. Wer systematisch sammelt, schätzt die Übersicht der gesamten Ausgabenreihe der Tschechischen Republik seit 1993 oder unseren Briefmarkenkatalog mit Preisen und Katalognummern.
Häufige Fragen
Was kostet eine Briefmarke für einen Brief im Jahr 2026?
Einen gewöhnlichen Brief bis 50 g innerhalb Tschechiens versenden Sie für 31 Kč (Marke B), als Prioritybrief für 36 Kč (Marke A). Mit der Kundenkarte der Tschechischen Post sind die Preise um eine Krone niedriger — 30 Kč und 35 Kč.
Was kostet eine Briefmarke für eine Postkarte?
Für eine Postkarte gilt derselbe Tarif wie für einen Brief bis 50 g: 31 Kč im Inland (Marke B), 48 Kč in europäische Länder (Marke E) und 54 Kč außerhalb Europas (Marke Z).
Was ist der Unterschied zwischen der Marke A und der Marke B?
Die Marke A (36 Kč) steht für den Prioritybrief mit Zustellung am nächsten Werktag. Die Marke B (31 Kč) steht für den Standardbrief (Economy), den die Post erst am fünften Werktag zustellt. Beide gelten für Sendungen bis 50 g innerhalb der Tschechischen Republik.
Gelten alte Marken A und B auch nach einer Preiserhöhung?
Ja. Buchstabenmarken tragen keinen Nennwert in Kronen, sondern die Bezeichnung der Leistung, deshalb gelten sie zeitlich unbegrenzt und nach einer Preiserhöhung ist nichts nachzuzahlen. Marken mit aufgedrucktem Kronenwert gelten ebenfalls, sie müssen aber auf den aktuellen Preis der Leistung ergänzt werden.
Wird das Porto im Jahr 2027 teurer?
Die Tschechische Post hat die Preisliste für das Jahr 2027 bislang nicht veröffentlicht. Da die letzte Erhöhung der Briefmarkenpreise im Februar 2025 erfolgte und die Post die Preise etwa alle zwei Jahre anpasst, ist eine Erhöhung im Jahr 2027 wahrscheinlich.
Kann ich Briefmarken als Einschreiben oder als Wertbrief ins Ausland senden?
Seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr. Aufgrund eines Beschlusses des Weltpostvereins dürfen Einschreiben und Wertbrief ins Ausland nur Dokumente enthalten, und Briefmarken gelten als Ware. Für ihren Versand verwenden Sie den Standardbrief ins Ausland (günstiger, aber ohne Sendungsverfolgung und ohne Haftung der Post) oder das Wertpaket, für das die Post haftet.
Welchen Umschlag verlangt der Wertbrief?
Ein Wertbrief kann nicht im eigenen Umschlag eingeliefert werden, auch nicht im Inland. Die Postbedingungen verlangen in Artikel 15 Abs. 6 und in Artikel 121 Abs. 7 den besonderen Kunststoff-Sicherheitsumschlag, den die Tschechische Post verkauft — Format C5 (16,4 × 23,1 cm) für Inhalte bis A5 oder C4 (22,9 × 32,4 cm) für Inhalte bis A4. Die Umschläge lassen sich im Voraus und auf Vorrat kaufen; ein Verpacken erst am Schalter verlangen die Bedingungen nicht. Verschlossen wird mit dem Selbstklebeverschluss nach den Anweisungen auf dem Umschlag.
Wo kauft man eine Briefmarke für einen Brief?
Neben den Filialen der Tschechischen Post können Sie sie auch online kaufen. In unserem Angebot an Briefmarken der Tschechischen Republik finden Sie die Werte A, B, E und Z sowie Markenheftchen, die bei einem größeren Einkauf günstiger kommen.



