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    Geschichte 19.12.2023 · 3 Min. Lesezeit

    Eine Einführung in die Geschichte der Weihnachtsbriefmarken

    Eine Einführung in die Geschichte der Weihnachtsbriefmarken
    Für viele Menschen beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres - Weihnachten. Die Postgeschichte spiegelt auf wunderbare Weise die kulturellen Unterschiede zwischen den Völkern der westlichen Welt wider. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die Geschichte der Weihnachtsbriefmarken in Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada.

    Vereinigtes Königreich: Das Vereinigte Königreich mit seiner reichen Geschichte und seinen Traditionen ist seit langem ein Bollwerk der Weihnachtsfeierlichkeiten. Bräuche aus der viktorianischen Zeit wie das Singen von Weihnachtsliedern und festliche Mahlzeiten haben das britische Weihnachtsfest unverkennbar geprägt. Die Katalognummern für Weihnachtsmarken können je nach Jahr und Motiv variieren, aber es ist erwähnenswert, dass die reiche Tradition der Weihnachtsmarken 1966 mit der Ausgabe der ersten Weihnachtsmarke begann, die eine Kinderzeichnung zeigte. Die Briefmarke hat die Katalognummer sg.713 und existiert auch in einer Variante mit einem Phosphorstreifen, bezeichnet als sg.713pa.

    Deutschland: Deutschland, berühmt für seine märchenhaften Weihnachtsmärkte und die Ursprünge der Weihnachtsbaumtradition, hat eine tief verwurzelte Beziehung zu den Weihnachtsfeiern. Deutsche Weihnachtsbriefmarken zeigen oft Szenen von diesen Märkten, traditionelle Dekorationen und den ikonischen Puppensoldaten. Deutschland (oder West-Berlin) gab seine erste Weihnachtsmarke 1969 heraus, Mi: 352.

    Frankreich: In Frankreich ist Weihnachten eine Zeit der Familientreffen und der kulinarischen Genüsse, deren Höhepunkt das "Réveillon" ist, ein festliches Abendessen am Heiligabend. Krippen sind ein fester Bestandteil der französischen Weihnachtstraditionen. Frankreich gab 1962 seine erste Weihnachtsbriefmarke heraus.

    Nordische Länder: Die nordischen Länder bringen ihre eigenen einzigartigen Weihnachtstraditionen mit, vom schwedischen Fest der Heiligen Lucia bis zum norwegischen Brauch des Versteckens eines Besens. Weihnachtsbriefmarken aus Skandinavien zeigen oft Winterlandschaften, folkloristische Figuren und die faszinierende Schönheit des Nordlichts. Schweden und Dänemark gehörten zu den ersten Ländern, die bereits 1904 so genannte "Weihnachtssiegel" herausgaben, die man als Weihnachtsgutscheine übersetzen könnte. Ziel war es, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Bei der ersten Ausgabe war das gesammelte Geld für tuberkulosekranke Kinder bestimmt.

    Vereinigte Staaten und Kanada: In den Vereinigten Staaten geht die Tradition der Weihnachtsbriefmarken auf das Jahr 1962 zurück, doch wurden schon früher ähnliche Coupons wie in den nordischen Ländern herausgegeben. In diesem Zusammenhang ist auch Kanada zu erwähnen, das 1898 die erste Weihnachtsmarke der Welt herausgab. Sie finden sie auch in unserem E-Shop in der Rubrik Briefmarken Kanada als sg167, mit der Aufschrift XMAS 1898. Der Stanley-Gibbons-Katalog unterscheidet mehrere Varianten, vor allem durch die Hintergrundfarbe (die Farbe der Ozeane auf der Weltkarte): 167a blau-grün, 168 mit blauem Ozean und sg166 lavendel. Es gibt auch Varianten ohne Zacken und mit Plattenfehlern (die im Scott-Katalog aufgeführt sind).

    Zum Schluss möchte ich Sie noch an das laufende Gewinnspiel auf unseren sozialen Medien erinnern, bei dem Sie eine kleine Sammlung von Weihnachtsmarken (einschließlich der ältesten) gewinnen können.

    Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr.
    Tags: #Geschichte